Gesichtsfeld

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Das Gesichtsfeld des Menschen

Das Gesichtsfeld bezeichnet alle Punkte, die bei einem ruhigen und nach vorn gerichteten Blick wahrgenommen werden können. Dies sind zentrale Punkte, d.h. visuelle Eindrücke, die direkt vor der Person liegen, aber auch periphere Punkte, d.h. visuelle Eindrücke in den seitlichen Bereichen der Augen. Der Blick ist bei der Bemessung des Gesichtsfeldes bewegungslos. Das Begriff „Gesichtsfeld“ meint also nicht, was eine Person sehen kann, wenn sie die Augen nach links und rechts bewegt, sondern nur das, was bei einem geradeaus gerichteten Blick gesehen wird. Die Qualität der Wahrnehmung unterscheidet sich dabei zwischen zentralen und peripheren Arealen, sodass die Sehrschärfe mit zunehmendem Winkel abnimmt. Das, was man nur peripher sieht, wird im Gesichtsfeld weniger scharf und nur ungenau wahrgenommen. Bei Brillen oder Linsen ist das Sichtfeld nur bedingt eingeschränkt.

Im Prinzip gilt: Welche Schule wirklich die beste für ein Kind ist, hängt von den Wünschen, Umfeld und Anforderungen der Kinder und deren Eltern ab.
Trotzdem haben Privatschüler im Pisa-Test viel besser abgeschnitten, als Kinder von staatlichen Schulen. Das bedeutet, im Pisa-Test waren die Privatschüler an Lernstoff ein ganzes Jahr voraus. Allerdings soll dies nichts mit der besseren Pädagogik der Lehrer zu tun haben. Vielmehr profitieren die Privatschüler von Ihrem direkten Umfeld. Das bedeutet, die Privatschüler und ihre Mitschüler schneiden nur aus den Grund besser ab, weil diese aus bildungsnahen Elternhäusern kommen. In diesen optimalen Umfeld kann man beispielsweise einen niveauvollen, qualitätsvollen sowie ambitionierten Unterricht geben. Eine schulische Ausbildung zukunftsorientiert und praxisnah
Es ist heute unverzichtbar eine fundierte Berufsausbildung zu genießen. Es werden in allen Berufsfeldern qualifizierte Fachkräfte gesucht. Die Ausbildungsmodelle der Bernd-Blindow Schulen zeichnen sich im Besonderen durch ihren ausgeprägten fachlichen Anspruch sowie dem hohen Praxisbezug aus. Damit wird optimal auf den Berufseinstieg, nach einer erfolgreichen Ausbildung natürlich mit einem staatlich anerkannten Abschluss vorbereitet. Außerdem wird angeboten, dass die Möglichkeit genutzt wird, ausbildungsbegleitend die Fachhochschulreife oder das Abitur zu erreichen und somit eine Zugangsberechtigung zu erhalten für ein Hochschulstudium. In den unterschiedlichsten Ausbildungsgängen kann, wenn man bereits über das Abitur oder gar eine Fachhochschulreife verfügt, zur Ausbildung parallel ein Studium zu beginnen das mit der Diploma Hochschule in Kooperation begonnen werden kann.

Außerdem herrscht dadurch auch ein besseres Unterrichtsklima und die Eltern sind zufriedener. Die privaten Schulen können im Gegensatz zu den staatlichen Schulen ihre Schüler gut auswählen. Und das bedeutet wiederum, es kommen nur Gleichgesinnte zusammen und das gibt immer weniger Konflikte und das Miteinander ist viel friedvoller. Das bedeutet auch, Privatschüler kommen sehr oft aus gebildeten Familien und welche die finanziell besser gestellt sind. Denn Eltern, welche eine schlechte Bildung in die Wiege gelegt bekommen haben, machen sich auch meist wenige Gedanken darum, welche Schule am besten für ihr Kind geeignet ist und ob ihr Kind was fürs Leben lernt.

Ein- und beidäugiges Sehen beim Lernen

Durch das beidäugige Sehen kann das Gesichtsfeld des Menschen unterschiedlich beurteilt werden – monokular und binokular. Das monokulare Gesichtsfeld meint das Gesichtsfeld nur eines Auges. Die Gesichtsfelder beider Augen überlagern sich leicht, sodass sich das binokulare Gesichtsfeld nicht durch Addition der Gesichtsfelder der jeweils einzelnen Augen ergibt. Bei einem Erwachsenen beträgt die waagerechte Ausdehnung der beiden Augen ca. 180 Grad. Im Außenbereich des Gesichtsfeldes nimmt man nur noch Bewegungen wahr, hingegen keine Muster. Eingeschränkt wird das Gesichtsfeld durch die Anatomie des Gesichts. Dies sind Augenbrauen, Wangenknochen und Nase. Auch die genaue Lage des Augapfels beeinflusst die Weite der Sicht. Im Außenbereich sehen Menschen zudem nur die Farben Schwarz und Weiß, da die Zapfen der Retina im peripheren Bereich nicht für Farben empfindlich sind. Das Farbsehen ist nur im zentrumsnahen Bereich der Retina möglich. Gerade bei Sehstörungen wie Myopie können Kontaktlinsen dem Patienten helfen wieder geeignet am Leben teilzunehmen.

Die Form des Gesichtsfeldes

Das Gesichtsfeld eines Auges ist nicht rund, sondern besitzt eine ovale und leicht gewölbte Form. Nur im Fokus können Menschen wirklich scharf sehen. Danach wird das Bild leicht unscharf. Die Farben sind unterschiedlich weit erkennbar. Die Blauwahrnehmung erfolgt noch relativ weit in der Peripherie; die Wahrnehmung von Rot und Grün endet eher. Dies hängt mit der Verteilung der Farbrezeptoren auf der Retina im Auge zusammen. Der blinde Fleck liefert keine optischen Informationen. Dies ist der Bereich der Retina, an dem der Sehnerv ansetzt und der nicht mir Rezeptoren besitzt ist. Dieser blinde Fleck wird jedoch subjektiv nicht als Einschränkung des Gesichtsfeldes wahrgenommen. Das Gehirn wertet das Abbild auf der Retina zu einem visuellen Gesamteindruck aus. Farbinformationen aus der Umgebung werden beim blinden Fleck interpoliert, sodass ein geschlossener und lückenloser Bildeindruck entsteht.

Das Gesichtsfeld bei Tieren

Da die genauen Maße des Gesichtsfeldes beim Menschen von dessen anatomischen Besonderheiten abhängen, sind sie bei Tieren, die einer andere Anatomie des Kopfes aufweisen, auch anders ausgeprägt. Bei Tieren wird die Sichtweise analog durch körperliche Merkmale der Gesichtsanatomie bestimmt, wobei diese je nach Tierart unterschiedlich ausgeprägt sind. Ein Frosch hat etwa ein Gesichtsfeld von 300 Grad und ebenso besitzen Fliegen ein Gesichtsfeld von 300 Grad. Dies trifft auch auf den Turmfalken zu. Die Schleiereule besitzt ein Gesichtsfeld von 160 Grad und Schnecken weisen ein Gesichtsfeld von 100 bis 200 Grad auf – je nach Art der Augen.

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Blickfeld vs. Gesichtsfeld

Eine vom Gesichtsfeld zu unterscheidende Entität ist das Blickfeld. Dieses bezieht Augenbewegungen mit ein und meint die Fixationen von Objekten in der Umgebung durch Bewegungen der Augen. Hierbei wird das Auge so bewegt, dass der zentrale Punkt – der Punkt des schärfsten Sehens auf der Netzhaut – dort ruht, wo die Fixation hergestellt werden soll. Beim Lesen ändert sich beispielsweise das Blickfeld immer wieder auf die gerade gelesenen oder noch zu lesenden Wörter. Auch das Begriff Sichtfeld sollte nicht mit dem Gesichtsfeld verwechselt werden. Diese Bezeichnung ist nicht auf die Augen anzuwenden, sondern auf optische Geräte. Das Sichtfeld bezeichnet insofern die Grenzen des Strahlungsraumes bei optischem Instrumenten wie einer Kamera.

Störungen des Gesichtsfeldes

Durch verschiedene Erkrankungen können Ausfälle des Gesichtsfeldes – Skotome – entstehen. Auch pathologische Einengungen des Gesichtsfeldes sind möglich. Je nach Art der konkreten Ausfälle können Rückschlüsse auf die Ursachen der Symptomatik gezogen werden. Häufig sind dies Erkrankungen des Auges selbst, Störungen der Sehnbahn bzw. Sehnerven und der Sehrinde im Zentralen Nervensystem. Klassische Ausfälle des Gesichtsfeldes sind die bitemporale Hemianopsie sowie die homonyme Hemianopsie. Bei der bitemporalen Hemianopsie kommt es zum Ausfall beider Gesichtsfelder, d.h. es sind beide Augen involviert. Der Betroffen kann seitlich nichts mehr sehen und hat somit keinen Eindruck mehr von Objekten im temporalen (seitlichen) Bereich. Ursache ist sehr oft eine Läsion der Sehbahnen in der Kreuzungsstelle der rechten sowie linken Sehnerven (Chiasma opticum). Da sich hier die beiden Sehbahnen kreuzen, die Informationen der Retina weitergeben, fehlt auf beiden Seiten die temporale Sehinformation. Dies kann beispielsweise nach einem Schädel-Hirn-Trauma auftreten, wenn eine Irritation dieses Kreuzungsbereiches erfolgt ist. Die homonyme Hemianopsie ist eine Ausfallerscheinung, bei der der gleichseitige Teil des Gesichtsfeldes bei beiden Augen ausfällt oder abgeschwächt wird. Hier sind also nicht die äußeren Bereiche betroffen, sondern bei beiden Augen entweder die linke oder die rechte Seite. Welche konkrete Seite betroffen ist, hängt vom Störungsbild ab. Vielfach kommt es durch einen Schlaganfall zu einer Läsion in der Sehbahn. Die Gesichtsfeldausfälle treten in der Folge halbseitig (halbkreisförmig) oder quadrantenförmig auf. Operativ wird bei beiden Arten der Gesichtsfeldausfälle versucht, den vorhandenen Hirndruck zu reduzieren (der etwa nach einem Schlaganfall erhöht ist) oder gebildete Tumoren zu entfernen. Ebenso eignet sich ergotherapeutisches Sehtraining.

Training zur Erweiterung des Gesichtsfeldes

Ist das Sichtfeld pathologische eingeschränkt, kann dies mit verschiedenen Trainingsverfahren rehabilitiert werden. Beispiele sind das Training des Augenmuskels, das Sakkadentraining, das Lesetraining, Explorationstraining sowie das Reha-Sehtraining nach Christine Paul. Beim Training des Augenmuskels werden Augenbewegungen durchgeführt ohne dabei den Kopf zu bewegen. Dafür wird ein Punkt, den der Betroffene verfolgen soll, so bewegt, dass die Aufmerksamkeit des Patienten in das betroffene Gesichtsfeld gelenkt wird. Dadurch soll es möglich werden, Augenbewegungen in das betroffene Gesichtsfeld beständig und leichter durchführen zu können. Beim Sakkadentraining fixiert der Betroffene die Mitte einer Halbkugel. Danach platziert der Therapeut einen Lichtpunkt im beeinträchtigten Gesichtsfeld und der Patient soll versuchen, diesen mit einer großen Blickbewegung (Sakkade) zu erreichen. Beim Lesetraining sitzen Patienten vor einem Bildschirm, auf dem ein Text von links nach rechts über den Monitor läuft. Der Betroffene soll das Wort in der Bildschirmmitte erfassen, wobei Geschwindigkeit und Zeichengröße variieren. Im Rahmen des Explorationstrainings werden verschiedene geometrische Figuren auf Papier präsentiert. Diese müssen erkannt werden. Der Patient ist angehalten, sich eine Blickstrategie anzueignen, um das Suchtempo zu intensivieren. Beispiel für Übungen des Explorationstrainings sind das Zählen oder Entdecken von Figuren oder das Vergleich von dargestellten Objekten. Das Reha-Sehtraining nach Christine Pau soll der Erhaltung oder dem Wiedererlangung der Lesefähigkeit dienen. Dazu gehören Ausstreichübungen, Lesewörter, Kreuzworträtsel, das Verbinden von Zahlen, das Nachzeichnen von Figuren oder Suchbilder.